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Strategische und taktische Asset Allocation

Entsprechend den Vorgaben des Gesetzgebers sollen die Veranlagungsrisiken für die verwalteten Abfertigungsansprüche gering gehalten werden. Die APK Vorsorgekasse AG bemüht sich, im Rahmen dieser gesetzlichen Vorgaben einen optimalen Veranlagungsmix umzusetzen.

Die strategische Veranlagungsstruktur (Strategische Asset Allocation) wird demnach stark durch das regulatorische Umfeld und die Planungsrechnungen beeinflusst. In einem Umfeld positiver Cash Flows und eingeschränkter Kapitalgarantieverpflichtungen (aufgrund historisch positiver Veranlagungsergebnisse) kann schrittweise der Aufbau ertragreicherer Veranlagungssegmente (z.B. Aktien) erfolgen. Dementsprechend kann in einem positiven Kapitalmarktumfeld die Veranlagungsstruktur der APK Vorsorgekasse AG über die nächsten Jahre schrittweise zu einer noch ertragreicheren Veranlagungsstruktur reifen.

Nachdem die letzten Veranlagungsjahre vor allem dem Aufbau von Risikopuffern dienten, kann nun die strategische Asset Allokation noch optimierter ausgestaltet werden und unternehmensbezogene Veranlagungssegmente (Aktien und Unternehmensanleihen) nutzen.

Strategische Asset Allocation

Die aktuelle strategische Veranlagungsstruktur zeigt sich folgendermaßen:

  • Aktien: 15%
  • Anleihen: 65%
  • Sonstige Investments: 8%
  • Immobilien: 7%
  • Geldmarkt: 5%

Um auf Marktveränderungen Rücksicht nehmen zu können, werden taktische Abweichungsbandbreiten definiert, innerhalb derer sich die Veranlagungspositionierung in einem ‚normalen‘ Kapitalmarktumfeld bewegen kann. Unter außergewöhnlichen Umständen bzw. bei unvorhersehbaren Ereignissen können diese Abweichungsbänder allerdings auch über- bzw. unterschritten werden. Das Risikomanagement steht hierbei stets im Vordergrund.

Taktische Asset Allocation

Die taktischen Abweichungsbänder sind aktuell folgendermaßen definiert:

  • Aktien: 10% - 20%
  • Anleihen: 50% - 80%
  • Sonstige Investments: 0% - 12%
  • Immobilien: 4% - 10%
  • Geldmarkt: 0% - 35%

Szenarioanalysen und Verlustwahrscheinlichkeiten bilden den Ausgangspunkt für die Kombination der einzelnen Veranlagungskategorien zu einem Gesamtportfolio. Aktuelle volkswirtschaftliche Entwicklungen werden analysiert, um im Bedarfsfall rasche und flexible Entscheidungen treffen zu können.

Das für diese Entscheidungen zuständige Komitee setzt sich aus dem Vorstand der APK Vorsorgekasse AG, dem Veranlagungsteam und dem Risikomanagement zusammen. Vorbereitend darauf werden auch externe Meinungen und externes Research zur Meinungsbildung hinzugezogen. Das Komitee trifft sich monatlich im Rahmen einer taktischen Asset Allocation Sitzung und entscheidet quartalsweise über die Ausrichtung der strategischen Asset Allocation.