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Newsletter

Liebe Leserinnen und Leser,

die Diskrepanz zwischen der positiven Entwicklung der Finanzmärkte und unerfreulichen Einschränkungen im täglichen Leben könnte in diesen Tagen gefühlt kaum größer sein. Während sich die wichtigen Aktienindizes von den Tiefstständen im März erholt haben und auf Jahressicht schon wieder im Plus stehen, sind Silvesterfeiern oder Schiurlaub in ganz weite Ferne gerückt.

Wir wissen natürlich, dass die Börsen der Realität vorauslaufen und die Erwartungen an die Zukunft, die wir in sechs bis neun Monaten haben werden, schon jetzt abbilden. Leider hilft uns die in den Kursen abgebildete erwartete Rückkehr zur Normalität Mitte nächsten Jahres nur eingeschränkt. Bis dahin ist der Winter nämlich wieder vorbei.

In diesem Newsletter möchte ich die Gelegenheit nutzen, den positiven Aspekten dieses Jahres besonderes Augenmerk zu schenken. Und dazu zählt neben dem aktuell positiven Veranlagungsergebnis (1,2% per 30.11.2020) und den äußert erfreulichen Resultaten aus der „Kundenbefragung 2020“ sicherlich auch die bemerkenswerten Auszeichnungen, welche die APK Vorsorgekasse AG am 14.12.2020 erhalten hat. Eine dieser vom Fachmagazin „Der Börsianer“ verliehenen Auszeichnungen lautet: „Beste Vorsorgekasse Österreichs 2020“.

Lassen Sie mich dieses Vorwort mit einem Zitat von Dominik Hojas, Chefredakteur und Herausgeber Börsianer, schließen:

„Europa setzt sich mit den EU-Klimazielen an die Spitze im weltweiten Kampf gegen die Erderwärmung. Vorsorgekassen wie die APK gehen hier seit Jahren als Pionier beispielhaft voran. Im Finanztest des ‚Börsianer‘ punktet die ‚APK Vorsorgekasse AG‘ darüber hinaus mit einem exzellenten persönlichen Kundenservice und Ausbau der digitalen Kanäle. Beides ist in Zeiten der Corona-Pandemie gefragt, um den Kunden Sicherheit und Orientierung zu geben. Die APK wird daher vom Finanzmedium ‚Börsianer‘ als beste sowie innovativste Vorsorgekasse 2020 in Österreich doppelt ausgezeichnet und führt auch das Ranking der besten Finanzunternehmen ist Österreich an. Ich gratuliere dem Vorstand und seinem Team zu dieser großartigen Leistung.“

Eine angenehme Lektüre wünscht Ihnen

Dipl.-Ing. Thomas Keplinger

Mitglied des Vorstandes

Aktuelles aus dem Unternehmen

Das Branchenmagazin „Der Börsianer“ hat heuer zum sechsten Mal die österreichische Finanzindustrie einem echten Härtetest unterzogen. Das Ergebnis ist ein objektives Ranking, an dessen Spitze 2020 bereits zum zweiten Mal nach 2018 die APK Vorsorgekasse AG steht.

Wir konnten dabei nicht nur die Wertung in dem Segment der betrieblichen Vorsorgekassen gewinnen, sondern erreichten den Gesamtsieg über alle Segmente – Banken, Versicherungen, Fondsgesellschaften, Pensionskassen und Vorsorgekassen – hinweg.

Beeindruckend ist der jeweils deutliche Abstand sowohl in der Gesamtwertung aller Finanzdienstleistungsunternehmen (mehr als 3 Punkte) als auch in der Spezialwertung der Vorsorgekassen (mehr als 6 Punkte) gegenüber dem zweitplatzierten Institut. Zusätzlich wurde die APK Vorsorgekasse AG mit einem Sonderpreis für Innovation für die Einführung einer App ausgezeichnet.

Die Auswertung erfolgte nach einem dreisäuligen Scoring-Modell durch die Wirtschafts- und Steuerberatungskanzlei BDO Austria. Der Fokus der Analyse lag 2020 auf den Megatrends Digitalisierung und Nachhaltigkeit sowie dem Umgang mit der Corona-Pandemie.

Eine Vielzahl von weiteren Details finden Sie in der Online Ausgabe des Rankings auf der Website von „Der Börsianer“ unter folgendem Link.

Ein stabiles Wachstum der Weltwirtschaft gekoppelt mit üppiger Zentralbankliquidität führten zu Jahresbeginn 2020 zunächst zu einer positiven globalen Konjunktureinschätzung. Wobei die weitere Entwicklung im Handelskonflikt zwischen den USA und China, BREXIT und die Wahl in den USA entscheidende Größen für den Konjunkturausblick waren. Infolge der außergewöhnlichen Ereignisse im Zusammenhang mit den Auswirkungen von COVID-19 kam es im Laufe des Jahres allerdings zu erheblichen Verwerfungen auf den globalen Kapitalmärkten, die von keiner Prognose umfasst waren.

COVID-19 trat erstmals im Dezember 2019 in der chinesischen Millionenstadt Wuhan auf, entwickelte sich sodann im Jänner 2020 rasch zu einer Epidemie in China und wurde anfänglich nur als lokales Problem eingestuft. Jedoch führten Sorgen über das Funktionieren der globalen Lieferketten im Februar bereits zu ersten Korrekturen an den Kapitalmärkten nach dem positiven Jahresstart. Deutlich korrigierte zunächst der chinesische Aktienmarkt. Beginnend mit Freitag, den 13. März 2020 folgte eine Eskalation, ausgelöst durch ein Zusammentreffen zweier in dieser Dimension unerwarteter Ereignisse: dem schwebenden Konflikt zwischen Saudi-Arabien und Russland, der in einem rapiden Verfall der Rohölpreise mündete, und dem pandemischen Ausbreiten des COVID-19-Virus. Ab diesem Zeitpunkt erlitten US-Aktien einen der schnellsten Kursstürze in ihrer langjährigen Geschichte. Insgesamt verzeichneten alle globale Aktienmärkte erhebliche Kursverluste im ersten Quartal. Interessanterweise gehörte Chinas Aktienindex CSI 300 mit einem Verlust von nur 10% zu den Aktienmärkten weltweit mit der besten Wertentwicklung.

Die Pandemie erfasste darüber hinaus in einem erheblichen Umfang die globalen Anleihenmärkte. Nur Bundesanleihen und US Treasuries wurden als sicherer Anlagehafen gesucht. Staatsanleihen aus der Eurozone erreichte dagegen nur einen Ertrag von 0,2% im ersten Quartal, weil die Kurszuwächse der als sicherer Hafen geltenden nordeuropäischen Staatsanleihen nahezu vollständig von der negativen Wertentwicklung südeuropäischer Staatsanleihen aufgezehrt wurden. Eine Rückkehr der Staatsschuldenkrise in der Eurozone gekoppelt mit einer globalen depressionsähnlichen Rezession wurde infolgedessen als das Hauptszenario gesehen.

Notenbanken sowie Regierungen der großen Industrienationen erkannten den Ernst der Lage und reagierten prompt. Es wurden mit allen Mittel versucht zu verhindern, dass die düsteren Prognosen von der tatsächlichen Entwicklung bestätigt werden würden. Das Ausmaß der geld- und fiskalpolitischen Rettungspakete überstieg somit signifikant jenes nach der Finanzkrise in den Jahren 2008 und 2009. Damit konnte eine erste Stabilisierung der Märkte erreicht und die befürchtete Konkurswelle und damit verbundene Finanzkrise vorerst verhindert werden, aber nicht ohne hohe Kosten. Die Unterstützungsprogramme seitens der einzelnen Länder führten weltweit zu einem enormen Anstieg der Staatsverschuldung. Die Schuldentragfähigkeit einzelner Länder könnte in der nahen Zukunft die Basis für die nächste Krise sein.

Ab Juni erreichte die Konjunktur den Boden und konnte sich im Einklang mit den ersten Lockerungen nach dem Lock Down deutlich erholen. Auch wenn die Folgen von Covid-19 wohl lange zu spüren sein werden, übertraf das Wachstum im 3. Quartal selbst die optimistischen Prognosen. Das Wachstum im 4. Quartal dürfte allerdings deutlich geringer ausfallen. Die zweite Welle und die erforderlichen Maßnahmen werden vor allem im Dienstleistungssektor spürbar sein. Die Industrieproduktion hält sich dagegen bis jetzt überraschend stabil. In Summe dürfte die zweite Welle daher zu einem deutlich geringeren, dennoch spürbaren Wachstumsrückgang führen. Wichtigere für die Entwicklung der Finanzmärkte ist bekanntlich aber die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung. Mit den anhaltenden Unterstützungsprogrammen und hier vor allem der lockeren Geldpolitik ist die Wachstumsprognose für 2021 durchaus positiv. Und dies nicht zuletzt, weil es nach der US-Präsidentschaftswahl im November bekannt wurde, dass mehrere Firmen erfolgreich einen Impfstoff gegen Covid-19 entwickelt haben.

Das war die Erfolgsmeldung, auf die die Börsen seit Monaten sehnsüchtig gewartet haben und dies lässt die Hoffnung aufkommen, dass die Pandemie bald überwunden werden könnte. Es ist noch immer zu früh, um das gesamte Ausmaß der Auswirkungen von COVID-19 auf dem weiteren Verlauf der globalen Wirtschaftsentwicklung und damit zusammenhängend auf die Kapitalmärkte einschätzen zu können. Aber es könnte sein, dass nach dem historisch besten Veranlagungsjahr 2019 mit einem Veranlagungserfolg von 9,87%, auch das Veranlagungsergebnis 2020 - trotz Corona Pandemie - mit einem positiven Vorzeichen beendet werden könnte. Das Veranlagungsergebnis in der Veranlagungsgemeinschaft beträgt mit Ende November 2020 +1,19%.

Auf die Frage „Wie zufrieden sind Sie insgesamt mit der Kundenbetreuung durch die APK Vorsorgekasse AG?“ haben 86% der Kundinnen und Kunden mit „sehr zufrieden“ und 13% mit „zufrieden“ geantwortet. Ähnlich stellen sich die Ergebnisse auf die Frage dar, wie unsere Kundinnen und Kunden die zeitliche und organisatorische Abwicklung des Auszahlungsantrags beurteilen. 82% waren sehr zufrieden, 15% zufrieden, nur 1% wenig zufrieden.

Besonders interessant und wichtig sind aus Sicht der APK Vorsorgekasse die Rückmeldungen auf die Frage, welche Bereiche den Kundinnen und Kunden „sehr wichtig“, „wichtig“, „wenig wichtig“ oder „nicht wichtig“ sind. Die Auswertung erfolgt dabei angelehnt an ein Schulnotensystem mit Werten von 1 bis 4. Abgefragt werden dabei die folgenden sechs Bereiche: Kundenservice, niedrige Kosten, Nachhaltigkeit in der Veranlagung, Veranlagungsergebnis, Werbung und Online-Auftritt.

Wie schon bei der Kundenbefragung 2019 ist unseren Kundinnen und Kunden Werbung mit einer durchschnittlichen Wert von 2,9 am wenigsten wichtig. Der Online-Auftritt wird mit einem Wert von 2,2 eingestuft. Niedrige Kosten und Nachhaltigkeit in der Veranlagung teilen sich den dritten Platz mit einem Wert von 1,5. Mit einem durchschnittlichen Wert von 1,4 liegt das Veranlagungsergebnis an zweiter Stelle. Wie im Jahr 2019 wird auch 2020 von unseren Kundinnen und Kunden das höchste Augenmerk auf unser Kundenservice gelegt, der durchschnittliche Wert beträgt hier 1,3.

Abschließend hatten die Befragten die Möglichkeit, Anmerkungen oder Anregungen zu deponieren. Neben einzelnen Verbesserungsvorschlägen, für die wir dankbar sind diese als Anstoß für weiter Optimierungen auffassen, enthielten diese zumeist lobende Worte über die Geschwindigkeit der Bearbeitung von Kundenwüschen. Wir dürfen eine in Aussagekraft und Prägnanz schwer zu überbietende Anmerkung zitieren:

„Abwicklung innerhalb von 1 Tag. Grandios. Unüberbietbar. 10 Sterne. Danke.“

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